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Nationales Polarprobenarchiv

Das Nationale Polarprobenarchiv (NAPA) in Berlin-Spandau dient der langfristigen Aufbewahrung von Gesteinsproben, die vorzugsweise von universitären geowissenschaftlichen Antarktis- und Arktis-Projekten stammen, zu Dokumentations- und Vergleichszwecken sowie zur weiteren wissenschaftlichen Bearbeitung.

Die Idee zu einem zentralen Archiv für Gesteinsproben aus den Polargebieten entstand beim Treffen 2004 des Arbeitskreises Geologie und Geophysik der Polargebiete in Hannover.
Die Proben sind in einer Access-Datenbank erfasst und in Aufschlusskarten dokumentiert. Bisher eingelagerte Proben stammen aus verschiedenen Gebieten der Antarktis, wie Victoria-Land, Dronning-Maud-Land, Shackleton Range, Marie-Byrd-Land. Kernstücke sind die Antarktis-Gesteinsprobensammlungen der Uni Aachen (Sammlung Spaeth und Bauer) mit ca. 1300 Proben und der Uni Frankfurt (Sammlung Kleinschmidt und Doktoranden) mit über 3000 Proben.
Standort des Nationalen Polarprobenarchivs: BGR Dienstbereich Berlin, Haus 4, Raum 3, Wilhelmstr. 25-30, 13593 Berlin

Kontakt: Dr. Solveig Estrada, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Hannover, T 0511 643 3233, solveig.estrada[at]bgr.de
PDF (Handzettel_Polarprobenarchiv) (2,8 MB)