permafrost

 



Arbeitskreis Permafrost

Mit zunehmender globaler Erwärmung rückte das Thema Permafrost in das öffentliche Bewusstsein. Das von tauendem Permafrost ausgehende Gefahrenpotential wurde seit Beginn der 1960er Jahre erkannt.

In den Polarregionen bewirkt es weitgreifende Landschaftsveränderungen durch Oberflächenabsenkungen, eine Zunahme der Küstenerosion sowie die Intensivierung der Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre.

Hohe Murenaktivität und eine Zunahme von Felsstürzen sind deutliche Anzeichen für die Sensitivität des alpinen Permafrosts in den Hochgebirgen.

Die Mitglieder des Arbeitskreises kommen jeweils zur Hälfte aus den Arbeitsrichtungen Polarer Permafrost bzw. Gebirgspermafrost. Um dieses breite, disziplinübergreifende Spektrum vertreten zu können, wird der Arbeitskreis Permafrost von zwei Ko-Sprechern geleitet, die jeweils für den Bereich des Gebirgspermafrostes und des polaren Permafrostes stehen.

Der Arbeitskreis will den Informationsaustausch zwischen deutschsprachigen Wissenschaftlern, die sich mit Fragen des Permafrostes befassen, fördern und gmeinsame Projekte initiieren und koordinieren.